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Herzlich Willkommen beim Schofardienst


"Prepare the way" ist der Dienst von Hermann und Rosemarie Schneider. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen gerne unseren Dienst vorstellen und Ihnen das Schofar näher bringen.
 
 
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Liebe Mit-Bläser im Herrn!

Nach Wikipedia gibt es in Europa 48 Darstellungen der Judensau. Die für uns wichtigste ist wohl die Darstellung an der Stadtkirche in Wittenberg. Ein offener Brief von Benjamin Berger (siehe unten) hat mich erschreckt. Ich dachte die Judensau wäre bereits entfernt worden. Doch nicht nur die in Wittenberg, sondern auch viele andere sind immer noch existent.

Welchen Fluch die Diffamierung von den Juden allgemein und auch unserem jüdischen Erlöser speziell auf Deutschland liegt, lässt die bekannte Bibelstelle aus 1. Mose 12,3 ahnen.

In Galater 4,4a steht: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn… Ich denke, jetzt ist die Zeit erfüllt, dass diese Darstellung, die Gottes Sohn entwürdigt und seinen Namen beschmutzt, verschwindet.

Aus diesem Grund bitte ich alle Schofarbläser, das Schofar mit einem Tekiah-Signal (lang gezogener Ton. Bedeutung: Der König kommt) und dem Teruah-Signal (Stakkato-ähnlich, 9x oder mehr. Bedeutung: Alarm. Jeder Ton soll ein Schlag zur Zertrümmerung sein) zu blasen. Bitte betet dazu auch das Bußgebet nach 2. Chronik 7,13 – 14.

Zeitpunkt: Ich glaube, die Angelegenheit ist zu wichtig, als dass man es an einen bestimmten Zeitpunkt festbinden sollte. Jeder Bläser sollte so oft es ihm möglich ist, jedoch besonders gegen 18.00 Uhr, mindestens bis Ende kommender Woche, blasen und beten.

Gott segne euch.

Hermann

Hier nun der offene Brief von Benjamin Berger, Jerusalem:
„Entfernt die Wittenberger Judensau“

Bild der "Judensau"Das Bildnis der Judensau ist ganz klar eine Schande, ein furchtbarer Fleck. Wir sind dankbar, dass unsere Flecken und Sünden vergeben werden, wenn wir sie bekennen und über sie trauern. Wenn wir im Vertrauen auf die Kraft des Blutes zum Kreuz kommen, damit uns vergeben wird und wir gereinigt und befreit werden von aller Befleckung der Sünde.

Dieses Judensau-Relief macht nicht nur eine furchtbare antisemitische visuelle Aussage. Es ist nicht bloß eine Beleidigung des jüdischen Volkes und ein Stolperstein für Juden, weil es für sie viele Erinnerungen ihres Leidens in dem „christlichen“ Land in dem sie lebten, dem heutigen Deutschland, zurückbringt. Es war auch ein Instrument, um die Gedankenwelt von zahllosen Christen im Hinblick darauf, wie sie über Juden denken sollten, zu vergiften. Die Folgen dieser Verhetzung waren katastrophal und bereiteten den Boden für den Schrecken des Holocaust.

Die Judensau ist auch eine Diffamierung der Person unseres Herrn Yeshua (hebräisch für Jesus) – er ist der Heilige und Unbefleckte, der Satan, Sünde und Tod überwand. Schließlich ist dieses Relief auch eine Schändung des Gebäudes, das das Haus Gottes repräsentiert. Der heilige Name Gottes wird mit einem unreinen Schwein in Verbindung gebracht, für Juden das Symbol der Unreinheit.

Es gibt nur eine Lösung: die vollständige Entfernung dieses boshaften Symbols. Das würde Reue beweisen, dass die schändliche Geschichte der Kirche Jesu Christi gegenüber der jüdischen Nation wirklich bedauert wird. Das Beste wäre es also, dieses Relief zu zerstören. Es sollte wie das goldene Kalb, das Mose zu Pulver mahlte, vollständig vernichtet werden, damit kein Überrest davon erhalten bleibt.

Die einzige Alternative bestünde darin, das Relief in ein Museum umzusiedeln, verbunden mit einem klaren Bekenntnis der Reue und Scham über der fürchterlichen Skulptur.

Gott ist der große, gerechte und heilige Richter, der aber auch voller Zorn ist, wenn Umkehr verweigert wird. Angesichts des Jahres 2017 sind seine Augen  ganz besonders auf Deutschland gerichtet. Deutschland befindet sich im Tal der Entscheidung – welche Entscheidung wird die Kirche, welche die Reformation und das deutsche Volk repräsentiert, treffen? Was wird die Kirche letztlich machen?"

von Benjamin Berger, Jerusalem (übersetzt von Franz Rathmair)

 
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